Der Verbund
Unter dem Motto „Familie – ein Plus für Unternehmen“ bewegt sich das Verbundprojekt in dem Spannungsfeld von Flexibilität und Stabilität im Schichtbetrieb.
Zusammen mit einer größeren Anzahl von Betrieben an den Chemiestandorten Bitterfeld-Wolfen und Leuna werden für diese Problemlagen praxistaugliche Lösungen konzipiert und in der betrieblichen Praxis erprobt.
An diesem Vorhaben sind drei Teilprojekte an den Chemiestandorten Bitterfeld-Wolfen und Leuna in Sachsen-Anhalt beteiligt.
Teilprojekt „Kommune und Betriebe gestalten gemeinsam die Zukunft der Region“
Die Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen wird, angeregt durch ein Vorbild in Leuna, eine Servicestelle aufbauen. Dort werden die Beschäftigten der ansässigen Betriebe zu Themen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beraten.
Teilprojekt „Gestaltung, Vernetzung, Transfer“
Die Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH arbeitet seit Jahren aktiv an beiden Chemiestandorten und übernimmt vor allem die Kontakt- und Transferarbeit im Projekt.
Teilprojekt „Konzeptionelle Grundlagen und Begleitung der praktischen Erprobung von Lösungen“
Unterstützt werden die Teilprojekte durch das Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (zsh), das die wissenschaftliche Begleitung und Gesamtkoordination im Projektverbund in der Hand hält.
Angestrebte Ergebnisse sind:
Qualifizierte Servicestellen
Unterstützungsstrukturen durch Kooperationsansätze
Arbeitszeitregelungen für kleine und mittelständische Unternehmen

